
Am 5. September lädt die Ausstellung "Friedliche Revolution 1989/90" auf dem Alexanderplatz alle Besucher ein, von 6 Uhr bis 6 Uhr "24h Berlin" auf der Leinwand im Infopavillon zu verfolgen. Die Medienstationen in der Ausstellung und der interaktive Terminal des rbb im Pavillon bieten gleichzeitig Filmdokumente zu den historischen Zusammenhängen rund um den Mauerfall. Der Infopavillon bleibt aus diesem Anlass 24 Stunden geöffnet. Von 14 bis 22 Uhr freut sich das Team von Inforadio, das mit der Serie "Zeitgenossen" die Ausstellung begleitet, auf Besucher.
Von 6 Uhr früh bis 6 Uhr am nächsten Morgen, 24 Stunden ohne Unterbrechung, senden der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und ARTE "24h Berlin – ein Tag im Leben". Das einmalige Fernsehereignis wurde vor genau einem Jahr mit 80 Kamerateams in ganz Berlin gedreht. Namhafte Regisseure, wie Volker Koepp, Andres Veiel und Romuald Karmakar drehten Menschen, Geschichten, Wirklichkeiten – vom Regierenden Bürgermeister bis zum Obdachlosen, vom Fensterputzer bis zum Hochzeitspaar. Über 400 Akteure waren unter der Leitung des Regisseurs Volker Heise von zero one film beteiligt. Entstanden sind 750 Stunden Material, eine dokumentarische Erzählung über den Alltag und die Metropole Berlin, authentisch und ungeschminkt. "24h Berlin" wird nicht nur im Fernsehen gezeigt, mehr als 50 Orte beteiligen sich am Public Screening.
Mehr zum Fernsehprojekt unter: www.24hberlin.tv